Wirkungsweise von CBD bei Appetitlosigkeit

05.02.2022 | ,

Wenn der Appetit aus der Balance gerät 

Appetit hängt von vielen Faktoren ab und ist außerdem von Person zu Person verschieden. Manche Menschen haben z.B. bei Stress kaum Appetit, während andere unter Druck beginnen, unkontrolliert und übermäßig große Mengen zu essen. Das Appetitverhalten wird von den unterschiedlichsten seelischen und/oder körperlichen Faktoren beeinflusst: Stress, Erkrankungen, Schlafmangel, extreme psychische oder körperliche Anstrengung, Kummer aber auch Verliebtheit können unter anderem dafür sorgen, dass das Appetitgefühl eines Menschen aus den Fugen gerät. 

Ein länger andauerndes gestörtes Appetitverhalten sollte auf jeden Fall medizinisch abgeklärt werden, um tieferliegende Erkrankungen ausschließen zu können. Darüber hinaus kann eine länger anhaltende Appetitlosigkeit schwerwiegende körperliche Auswirkungen mit sich bringen. Die allgemeine Gesundheit des Patienten kann sich dadurch rapide verschlechtern. Gewichtsverlust und der Abbau von Muskelmasse durch die geringe Kalorienzufuhr sind die Folgen. Dadurch verbrennt der Körper in Zukunft immer weniger Kalorien. 

Unterschiedliche Wirkungsweisen von THC und CBD 

Obwohl beide Cannabinoide aus der Hanfpflanze stammen, unterscheiden sie sich in ihrer Wirkungsweise. Während der Konsum von THC häufig einen gesteigerten Appetit zur Folge hat, ist das bei CBD nicht der Fall. Die beiden Cannabinoide üben also konträre Einflüsse auf das körpereigene Endocannabinoid-System (ECS) aus. 

Dieses komplexe System kann man als eine Art Kommunikationsnetzwerk zwischen den Cannabinoiden und unserem Wohlbefinden sehen. Es besteht aus den sogenannten CB1 und CB2 Rezeptoren. Cannabinoiden wie CBD und THC ist es möglich, mit diesen Rezeptoren zu interagieren und können dadurch unser Befinden beeinflussen. Während THC direkt an die Rezeptoren andockt und die CB1 Rezeptoren aktiviert – was in weiterer Folge mit der konsumverbundenen Dopamin-Ausschüttung den Appetit steigert – aktiviert CBD die CB1 Rezeptoren nicht. 

Mit CBD sanft in Richtung Wohlbefinden 

Während also ein gesteigerter Appetit direkt zu den Effekten von THC zählt, verfolgt CBD einen sanfteren Ansatz und kann ohne berauschende Wirkung dazu beitragen, das Wohlbefinden zu steigern und dadurch zu einem normalen Essverhalten führen. Es stimuliert das körpereigene Endocannabinoid-System, indem es Enzyme blockiert und sie an verschiedene andere Rezeptoren im Gehirn bindet. Eine bessere geistige und körperliche Verfassung kann sich positiv auf eine Appetitsteigerung auswirken. 

CBD könnte sich individuell an den Körper anpassen, um die Homöostase – das ist das Gleichgewicht der physiologischen Körperfunktionen – zu erleichtern. Bei Appetitlosigkeit kann das Cannabidiol dem Körper indirekt dabei helfen, zu einem normalen Essverhalten zurückzufinden. Indem es möglicherweise eine ausgleichende Wirkung auf Magen und Darm ausübt, kann es ergänzend bei Übelkeit eingesetzt werden: wenn mir nicht schlecht ist, dann kann ich mehr essen. 

Ebenso kann durch die entspannenden Effekte von CBD auf das allgemeine Wohlbefinden ein normales Hungergefühl gefördert werden, denn der Appetit wird auch durch emotionale Faktoren beeinflusst. Daher kann CBD bei Appetitlosigkeit zu mehr Ausgeglichenheit beitragen. 

Ein normales Appetitgefühl mit CBD 

Ergänzend zu ausreichend Bewegung und Schlaf sowie einer ausgewogenen Ernährung kann CBD eingesetzt werden, um mehr Entspannung in den Alltag zu bringen und positive Gewohnheiten beizubehalten. Diese Kombination steigert das Wohlbefinden und trägt damit auch zu einem gesunden Appetit bei. 

Wichtig ist vor allem die Erkenntnis, dass unser Hunger- bzw. Appetitgefühl sowohl körperlich wie auch psychisch beeinflusst werden kann. Ein ganzheitlicher Ansatz sollte bei Ernährungsproblemen daher immer im Vordergrund stehen. Für einen gesunden Appetit in Balance. 

Fazit 

Cannabinoide wie CBD und THC üben unterschiedliche Einflüsse auf das Endocannabinoid- System aus. Im Gegensatz zu THC aktiviert CBD die CB1 Rezeptoren des ECS nicht und verursacht dadurch auch keinen gesteigerten Appetit. Vielmehr wird durch das Cannabinoid das Wohlbefinden auf eine sanfte Art und Weise gefördert. So kann es bei Übelkeit und Brechreiz die Lebensqualität steigern und verhilft möglicherweise durch ein verbessertes emotionales Wohlbefinden indirekt zu einem ausgewogenen Essverhalten. 

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